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[ 04.03.2005 ] ReGasNet: Forum für regenerative Sondergase
Just einen Tag, nachdem das Kyoto-Protokoll offiziell in Kraft trat, ging es in Oberhausen beim Kick-off Meeting des Netzwerks für Gasaufbereitungstechnologien und -verfahren zur Nutzung regenerativer Gase, ReGasNet, darum, den Anteil des technisch nutzbaren energetischen Potenzials regenerativer Gase zu erhöhen und den Ausstoß klimaschädlicher Gase zu reduzieren.

Das Angebot an regenerativen Sondergasen ist breit gefächert: es reicht von Bio- und Grubengas, Klär- und Deponiegas bis hin zu Rohgas aus der Biomassevergasung. Aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten zählen regenerative Sondergase zu den aussichtsreichsten erneuerbaren Energiequellen.

Dabei enthalten die meisten heute verwendeten regenerativen Gase größere Anteile von Methan. Ungenutzt würden sie in vielen Fällen überaus klimaschädlich emittiert. Die energetische Nutzung dieser Gase ist somit nicht nur ökonomisch interessant, sondern auch aus Klimaschutzgründen weltweit geboten.

Doch obwohl diese besonders interessanten biogenen Brennstoffe in großen Mengen anfallen, werden sie bisher noch nicht in vollem Umfang energetisch genutzt. Denn oft ist eine direkte Anwendung in Kraftmaschinen nicht möglich. Die Gase müssen vorab gereinigt und durch Anreicherung erwünschter Gasbestandteile für einen Einsatz in Kraftmaschinen vorbereitet werden. Zurzeit sind geeignete Gasbehandlungsprozesse nur begrenzt marktverfügbar und das Wissen für ihre systematische Entwicklung lückenhaft. Hier setzt das Netzwerk für Gasaufbereitungstechnologien und -verfahren zur Nutzung regenerativer Sondergase, kurz ReGasNet an.

ReGasNet ist ein Netzwerk von 14 deutschen und polnischen Forschungseinrichtungen, das sich auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zusammengeschlossen hat, um die Kluft zwischen dem hohen Aufkommen regenerativer Gase und deren energetischer Nutzung systematisch zu schließen. Dazu sollen im Netzwerk erfolgsträchtige Technologien in der Gasbehandlung identifiziert, Wissenslücken und Hemmnisse, die ihrem Einsatz in der Zukunft entgegenwirken, abgebaut werden.

Den ersten Schritt dazu haben die rund 30 Teilnehmer des Kick-off Meetings in Oberhausen getan. Informationen zum ReGasNet und aktuelle Neuigkeiten zu Projekten finden Sie auf dieser Internetseite.

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